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Zigarren aus Deutschland

Die Tradition der deutschen Zigarren und auch des Zigarillos ist eine sehr lange und in ihrer Herstellungsart sowie in den verwendeten Tabaken sehr vergleichbar mit der in den Niederlanden produzierten Zigarre. Da dieser Typus viele Jahre sehr stilprägend war, spricht man auch von der europäischen Zigarre.

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Deutsche Zigarren - Der Klassiker

Als Vater der Zigarren aus Deutschland gilt der Hamburger Kaufmann Hans Heinrich Schlottmann, der 1788 die erste deutsche Zigarrenmanufaktur gründete. Die Legende sagt, dass die Begeisterung der Hamburger Bürger sich aber sehr in Grenzen hielt, so dass Schlottmann zu dem Trick greifen musste, die Zigarren in Cuxhaven nach Amerika auszuschiffen und nach Hamburg wieder zu reimportieren. Gutes Marketing mit Image-Werten funktionierte schon vor Jahrhunderten. Damit startete die Erfolgsstory, die mit dem westfälischen Bünde dann ihre Zigarrenhauptstadt Deutschlands erhielt. So zu lesen, wenn man mit dem Zug den Bahnhof erreicht! Auf dem Höhepunkt der Produktion arbeiteten in Bünde und Umgebung zehntausende Menschen in der Tabakverarbeitung.

 

Deutsche Zigarren leiden unter Maschinenverbot

Von den ehemals zahlreichen Fabriken sind aber heute nur noch wenige übrig geblieben. Namen wie Arnold André, Dannemann, Woermann Cigars und August Schuster sind hier zu nennen. Die Gründe für den Rückgang liegen beim Maschinenverbot und dem Siegeszug der Zigarette nach dem Zweiten Weltkrieg, die den deutschen Zigarren den Rang abliefen. Das Maschinenverbot war während der Weimarer Republik noch unter Reichskanzler Brüning eingeführt worden und sollte Arbeitsplätze schützen, beeinflusste jedoch die Produktion deutscher Zigarren enorm. Es wurde erst 1956 aufgehoben, aber derweil hatten weltweit tätige Firmen nicht nur die Märkte besetzt, was natürlich auch mit dem Krieg zusammenhing. Vor allem aber waren sie in der Lage, mit Maschinen die Zigarren sehr viel preisgünstiger herzustellen, sodass die Zigarren aus Deutschland international an Bedeutung verloren. Die Anschaffung von Maschinen erforderte große Investitionen, die sich aber nur bei einer entsprechenden Menge hergestellter Zigarren amortisieren konnten. So nahmen viele Hersteller das Abfindungsangebot des Staates an und schlossen ihre Betriebe. Viele deutsche Zigarren verschwanden so vom Markt.

 

Zigarren aus Deutschland und dem Rest der Welt

Mit der Maschine sind wir an einem Unterschied zu den in der Karibik hergestellten Zigarren angekommen, hierzu gehört auch der Begriff „trockene Zigarren“, der häufig im Zusammenhang mit deutschen Zigarren fällt. Weitere Bezeichnungen wie Shortfiller, Longfiller und HTL gehören ebenso zu diesem Komplex. Für Deutschland sei unbedingt noch erwähnt, dass Brasil-Zigarren immer eine große Rolle spielten, während sie in Holland selten anzutreffen sind. Dies im Unterschied zur Sumatra-Tabak, der in beiden Ländern eine große Rolle spielt. Brasil-Zigarren enthalten im Gegensatz zu deutschen Zigarren einen größeren Anteil brasilianischer Tabake als Sumatras und vor allem haben sie ein Brasil-Deckblatt. Tabake aus Indonesien, sprich Sumatra und Java, sind immer enthalten, durchaus auch ein wenig aus der Dominikanischen Republik und Kuba. Brasils sind würziger im Geschmack, der Kenner spricht von süffig und bemerkt eine Schokoladensüße. Sumatras sind im Vergleich leichter und eleganter. Historisch betrachtet kann man anmerken, dass in den Hafenstädten Deutschlands Tabake aus vielen Ländern der Welt angeliefert wurden, während die Niederlande als damalige Kolonialmacht zwar Einfluss in Indonesien hatte, den Konkurrenten Portugal und damit Brasilien aber ignorierte.





















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