Villiger 1888
VILLIGER 1888 Reserva 2010 ist eine Limited Edition von 1.000 Humidoren. Der edle schwarze, einzeln nummerierte Humidor enthält VILLIGER 1888, handgerollte Cigarren aus erlesenen südamerikanischen Tabaken, im Gran Robusto Format.
Die edle 20er Kiste ist zudem mit Befeuchter und einem digitalen Hygrometer ausgestattet.
Tabak-Grandseigneur Heinrich Villiger selbst wählte die Tabake für diese Premium Cigarre aus. Weltweit werden lediglich 1.000 Exemplare zum Verkauf stehen.
Vor dem Konfektionieren des Humidors wird jede einzelne Cigarre erneut auf besondere Qualität geprüft, bevor sie in die Jubiläumsausgabe verpackt wird. Als Gewähr dieser abschließenden Qualitätsprüfung unterzeichnet der Mitarbeiter handschriftlich ein Qualitätszertifikat, welches jeder Kiste beigelegt wird.
1888
Was macht ein Unternehmen, wenn es stolze 120 Jahre alt wird? Lädt es zu einem großen Fest ein? Bringt es ein neues Produkt auf den Markt? Das schweizerisch- deutsche Tabakunternehmen Villiger macht beides: Es begeht mit Freunden und Geschäftspartnern Anfang September 2008 ein großes Fest und bereichert die rauchende Welt mit einer neuen Cigarrenmarke. Das Besondere dabei: Bei den drei handgerollten Formaten der Marke Villiger 1888 handelt es sich um die ersten Premium-Cigarren des Traditionshauses. Damit betritt Villiger jedoch kein unbekanntes Terrain, denn kein Geringerer als Heinrich Villiger, einer der letzten Grandseigneure in der Welt der Cigarre, hat die Tabake für die Formate der neuen Marke persönlich ausgewählt und maßgebend Einfluss genommen auf die Komposition der Cigarren. Somit ist Heinrich Villiger sowohl der Initiator als auch der entscheidende "Geburtshelfer" dieser neuen Marke.
Besagtes "Herantasten" an die optimalen Kompositionen für die einzelnen Formate erstreckte sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Eine spannende Phase war das. Etwas mehr Seco? Oder vielleicht etwas mehr Ligero? Mitunter entscheiden wenige Zehntelgramm Unterschied bei zwei Einlage-Tabaken über die richtige Komposition. Dann wiederum stellt sich manchmal die Frage, ob es sinnvoll ist, einen der Tabake etwas länger zu fermentieren, um eine gelungenere Balance zu erreichen. Neues wurde ausprobiert, an Bewährtes angeknüpft, vieles verworfen, dann wiederum andere Ansätze gesucht. Jedenfalls erreichten in dieser Zeit gut zehnmal die jeweiligen Prototypen das deutsche Stammhaus in Waldshut- Tiengen, ehe für jedes einzelne Format eine Mischung feststand, mit der alle Beteiligten mehr als zufrieden waren. Besonders Heinrich Villiger, seit rund einem halben Jahrhundert mit Leib und Seele Tabaker, gab immer wieder die entscheidenden Anstöße und somit die Richtung vor, in die sich die jeweiligen Formate zu entwickeln hatten, damit sie schlussendlich ein sowohl erstklassiges als auch entspanntes Raucherlebnis gewährleisten. Kunst kommt von Können, und Wissen beruht nicht zuletzt auf Erfahrung.
Die Sendungen kamen stets aus der Dominikanischen Republik, genauer gesagt aus Santo Domingo. Dort leitet seit einem guten Jahrzehnt der Kubaner Matias Maragoto die Abam S.A. Seit kurzer Zeit haben er und seine hundert Mitarbeiter eine neue Fabrikationsstätte bezogen, wodurch es jetzt möglich ist, die einzelnen Arbeitsabläufe noch effizienter als zuvor zu gestalten – ein logischer Schritt für den Perfektionisten Maragoto, zugleich einer, der die hohe Kunst des Cigarrenmachens perfekt beherrscht. Kunst scheint ihm in die Wiege gelegt worden zu sein, denn seine Mutter ist auf Kuba eine anerkannte Malerin, während sein Vater zum kulturpolitischen Establishment gehört und für Ballett, Klassische Musik und Theater des Inselstaats verantwortlich ist.
Die Kunst des Cigarrenmachens kann nur dann eine hohe Kunst sein, wenn auch das zu verarbeitende Material von ausgesuchter Güte ist. Dafür sorgt der Teilhaber von Matias Maragoto: Sein Onkel Adalberto Ruiz Calderón gehört zur kleinen Garde der anerkannten und allseits akzeptierten Rohtabakexperten im lateinamerikanischen Raum. Als leitender Angestellter der ASP Enterprises kann er der Abam S.A. absolut erstklassige Deckblätter zur Verfügung stellen; schließlich betreibt das Unternehmen ASP Enterprises am Fuße der ecuadorianischen Anden die weltweit größte Tabakplantage für Deckblätter – und diese Deckblätter gehören zum Besten, was die internationale Cigarrenwelt zu bieten hat.
Adalberto Ruiz Calderón, Matias Maragoto, Heinrich Villiger – dieses cigarophile Dreigestirn sind also die Väter der neuen Marke Villiger 1888, die an das Gründungsjahr der renommierten Cigarrenfabrik erinnert. In diesem besagten Jahr legte Jean Villiger, der Großvater Heinrich Villigers, in Pfeffikon, einem Ort im Wynental, gelegen im Norden des Kantons Luzern, mit einer kleinen Cigarrenmanufaktur, die er in seinem Wohnhaus einrichtete, den Grundstein für das heutige Unternehmen, das ohne Heinrich Villiger nicht denkbar wäre.
So ist denn die Villiger 1888 vor allem sein Werk, sind die Cigarren dieser Marke erlebbarer Ausdruck umfassenden Tabakwissens.
Neben den Deckblättern aus Ecuador kommen die weiteren Tabake für die ›Villiger 1888‹ aus Mittelamerika und dem karibischen Raum. Nach sorgfältiger Fermentierung und langer Lagerung haben sie das Stadium erreicht, das notwendig ist, um beim Rauchen ihre einzigartigen Aromen entfalten zu können. Das Ergebnis sind mittelkräftige Cigarren, die durch ihr reiches Bouquet überzeugen.
Die Formate:
Der Cigarrenliebhaber kann zwischen drei Formaten wählen. Da ist zunächst einmal das klassische Corona-Format zu nennen, das ein Ringmaß von 43 aufweist und mit seinen 150 Millimetern etwas länger als gemeinhin ausfällt. Es folgen zwei aufgrund ihrer nachhaltigen Aromenentfaltung sehr beliebte Robusto-Formate, jeweils mit einem Ringmaß von 50: Das erste hat eine Länge von 124, das zweite von 102 Millimetern, wobei gerade die letztgenannte Vitola den immer kleiner werdenden Zeitfenstern, die den Rauchern tagsüber zur Verfügung stehen, Rechnung trägt. Bleibt schließlich noch das Cigarillo-Format: Diese Vitola fällt gänzlich aus dem Rahmen, handelt es sich hier doch um einen Shortfiller, der ausschließlich aus kubanischen Tabaken besteht. Der Name der würzigen Kleinen: Purito.