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Zigarren aus Holland

Holland ist bereits seit Jahrhunderten ein sehr wichtiger Hersteller von Zigarren und Zigarillos, die man allgemein auch als „Europäische Zigarren“ bezeichnet. Dominierend ist hierbei die Sumatra-Zigarre. Das liegt daran, dass die Niederlande der Kolonialherr von Indonesien war und dort nie eine nennenswerte eigene Produktion von Zigarren aufgebaut wurde. Stattdessen wurde der Tabak aus Sumatra in die Niederlande verschifft um vor Ort in Europa zu holländischen Zigarren verarbeitet zu werden.

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Holländische Zigarren - Die europäische Zigarre

Zunächst wurden die Zigarren aus Holland wie heute noch in der Karibik mit der Hand gerollt. Durch die Einführung von Maschinen konnte dies sehr viel effizienter und preisgünstiger geschehen. Das ändert aber nichts an den uralten Tabakmischungen der holländischen Zigarren und sollte bei Vorurteilen, dass handgerollte Zigarren per se besser sind, immer beachtet werden. Letztendlich kommt es auf die Qualität und die Geschmackseigenschaften der enthaltenen Tabake an. Und der Geschmack einer Sumatra oder Brasil Zigarre unterscheidet sich deutlich von karibischen Zigarren. Dafür sind sie in der Regel leichter im Geschmack und ziehen immer. Letzteres liegt an dem zerkleinerten Tabakgut, das in Europa immer für die Herstellung von Zigarren verwendet wurde. Da man bis heute über 20 verschiedene Tabake aus unterschiedlichen Regionen und Erntejahren verwendet, kann man diese Tabake nur gleichmäßig mischen, wenn sie zerkleinert sind. Die Analogie zu einem Cognac ist erlaubt, der auch grundsätzlich aus vielen Destillaten besteht und nur dadurch eine gleichbleibende Qualität gesichert ist. Beim Rollen der Shortfiller sind die Tabake relativ trocken, auch dies hat mit der Vielzahl zu tun, während beim Longfiller aus der Karibik in die Einlage nur 3-4 Tabake gelangen. Sollte eine karibische Longfiller Zigarre trocken werden, also nicht durchgängig bei 68-72 % Luftfeuchtigkeit gelagert werden, ziehen sich die Tabake zusammen, erdrosseln sich gleichsam und verlieren ihre ätherischen Öle und somit den Geschmacksträger. Die Shortfiller Zigarren aus Holland hingegen behalten eine gewisse Trockenheit, für unsere Großväter konnte dies nicht trocken genug sein und zum Beweis hielt man die Zigarre ans Ohr, um das Knistern zu hören. So extrem wird dies heute nicht mehr gesehen.

Ein wichtiger Begriff bei den heute hergestellten, speziell sehr günstigen, Shortfillern und Zigarren aus Holland und Deutschland ist HTL (Homogenized Tobacco Leaf). Homogenisierter Tabak entsteht, indem man geriebenen Tabak mit Zellulose und Wasser vermischt und in dünne Blätter presst, die man getrocknet auf Rollen wickelt (Bandtabak). Häufig besteht bei Zigarillos das Umblatt aus HTL - aber auch das Deckblatt kann daraus gefertigt sein. Diese Zigarillos dürfen nicht als „100% Tabak“ bezeichnet werden. Andererseits werden auch heute noch sehr hochwertige holländische Zigarren hergestellt, bei denen nur reiner Tabak Verwendung findet. 

 

Renommierte Hersteller holländischer Zigarren

De Olifant ist einer der renommiertesten Hersteller von holländischen Zigarren. Hier werden übrigens auch Brasils hergestellt, ebenso unter der Marke Hofnar.

Sofern man einen Vergleich zur Weinwelt bemühen möchte, könnte man eine Sumatra mit einem leichten Silvaner vergleichen und eine Brasil mit einen fülligen Chardonnay. Und beispielsweise als Begleiter zu einem Pils oder Weizenbier sind sie hervorragend geeignet.







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