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Zigarren von den Kanaren

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Kaum jemand weiß, dass die bei Touristen beliebten Kanarischen Inseln auch die Heimat für Longfiller-Zigarren sind. Es lohnt sich, einen Blick in die lange Geschichte der kanarischen Zigarren zu werfen.
 

Kanarische Zigarren - Longfiller vor der Haustür

1492, als Christoph Kolumbus Amerika entdeckte oder besser gesagt die vorgelagerten karibischen Inseln, eroberte General Alonso Fernández de Lugo im Auftrag des spanischen Herrscherpaares Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón die Kanaren. Am 3. Mai 1493 gründete er die heutige Hauptstadt und nannte sie nach dem „Tag der Erhebung des Heiligen Kreuzes“ Santa Cruz de La Palma. Dies ist nicht nur wichtig für die Geschichte der Kanarischen Inseln, sondern auch für unsere Betrachtung, denn bis heute ist La Palma, wenngleich man pauschal von Kanarischen Zigarren spricht, die einzige Insel dieser Gruppe, wo Tabak angebaut und kultiviert wird.

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Die Geschichte der Kanarischen Zigarren beginnt auf La Palma

Es begann für die Palmeros, wie sich die Bürger La Palmas heute noch nennen, nach der spanischen Eroberung eine sehr wechselhafte Geschichte. Die meisten wurden von den Spaniern versklavt und nur langsam, bedingt durch die Entwicklung, die Kolumbus mit seiner Entdeckung in Gang gesetzt hatte, konnte auch La Palma wirtschaftlich prosperieren. Im Jahre 1536 nämlich wurde die Insel zur „juzgado de indias“, womit sich alle Schiffe an dieser Zollstation melden mussten, wenn sie nach Amerika segelten oder von dort kamen. Rasch stiegt Santa Cruz de La Palma zum drittgrößten Hafen Europas auf. In diese Zeit gehört eine Legende, die uns zur Kanarischen Zigarre bringt. Die Palmeros betrachten noch heute Dimitrio Pela, einen Bürger La Palmas, als den ersten europäischen Zigarrenroller, weil er 1541 berichtete, dass ihn der kubanische Indianer-Häuptling Panduca das Zusammenrollen von Tabakblättern gelehrt hätte.

 

Zigarren von den Kanaren – Know How seit dem 19. Jahrhundert

Im 17. Jahrhundert siedelten ca. 120.000 kanarische Bürger nach Kuba um, weil Spanien als Kolonialmacht dorthin natürlich beste Kontakte hatte. Und was taten viele dort? Sie arbeiteten in der aufkeimenden Tabakwirtschaft und sammelten viel Wissen und Können an, das im 19. Jahrhundert, als viele nach Hause zurückkehrten, in der kanarischen Heimat ankam. Der Tabakanbau und die Herstellung von Zigarren von den Kanaren florierte in La Palma, das mit seinen fruchtbaren Lava-Böden, genügend Wasserquellen und wegen des sanften Klimas durch den Nordost-Passat als einzige kanarische Insel die Voraussetzungen für Tabakanbau bietet. Man kann sogar unzweifelhaft sagen, dass die Herstellung von Kanarischen Zigarren zum wichtigen wirtschaftlichen Faktor wurde, der allerdings auch keinen dauerhaften Bestand hatte. Denn mit der Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren des letzten Jahrhundert brach über die Palmeros das nächste Desaster herein, das viele zwang, erneut den Weg nach Kuba anzutreten. Spätestens jetzt dürfte ein Ausspruch verständlich werden, der heute noch gebräuchlich ist: „Ihr Füße haben die Palmeros auf der Insel, ihr Herz in Kuba.“ Was dann kam, wird jedem historischen Betrachter geläufig sein. Castro fegte mit seiner erfolgreichen Revolution, der nur wenige eine Chance gegeben hatten, das diktatorische und von den USA gestützte Batista-Regime hinweg. Und obwohl Castro während der Kämpfe und auch noch zu Anfang seiner Regierung durchaus viele Sympathien auch bei Großgrundbesitzern und Industriellen genossen hatte, schwanden diese rasch, als die Enteignungsprogramme begannen. Viele Kubaner flohen, einige nach Florida, wo sie immer noch einen großen Anteil der spanisch sprechenden Bevölkerung bilden, und die Canarios kehrten auf ihre Inseln zurück. Erneut mit Tabaksamen bewaffnet und Zigarrenwissen versehen.

Heute spielt der Tabakanbau und die Produktion kanarischer Zigarren auf La Palma nicht mehr die überragende Rolle, denn zum einen hat der Tourismus auf dieser kleinen, aber mit Naturschauspielen gesegneten Insel den wichtigsten wirtschaftlichen Einfluss. Zum anderen ist der Puro, wie in die Einheimischen nennen, derartig beliebt geworden, dass die meisten Tabake hinzugekauft werden müssen. Apropos Puro: In der spanisch sprechenden Welt durchaus ein gebräuchlicher Begriff für eine Zigarre, wenngleich die Literatur lehrt, dass ausschließlich Zigarren aus Tabaken eines Landes, wie beispielsweise Kuba, so bezeichnet werden dürfen. Wenn wir schon von Tabaken sprechen. Auf La Palma wird seit über 50 Jahren im Wesentlichen der Havana 142 PR angebaut, der im Gegensatz zu einheimischen Tabaksorten blauschimmel-resistent ist. Auf den fruchtbaren Lava-Böden gedeiht er fabelhaft und ist wegen seiner natürlichen Süße und dem geringen Nikotingehalt ideal zum Beimischen in die Einlage. Die Hauptanbaugebiete liegen im Krater in der „Caldera de Taburiente“, in El Paso und in den beiden Brenas Brena Alta und Brena Baja. Die hinzugekauften Tabake stammen aus der ganzen Welt, wie beispielsweise der Dominikanischen Republik, Honduras, Nicaragua oder Brasilien. 





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