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Tabak & Pfeife

Wir haben uns nicht nur dem Rauchgenuss in der Form von Zigarren aus aller Welt verschrieben, sondern auch der interessanten Thematik Tabak & Pfeife. Alles rund um die Tabakpfeife findet sich in unserem Online-Shop zum fairen Preis.

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Die Geschichte der Pfeife

Schon lange vor der Geburt Christi wurden Pfeifen eingesetzt, und das nicht nur zum Rauchen von Tabak. Der älteste Fund aus diesem Bereich ist eine Tabakpfeife, die vermutlich im 15. Jahrhundert v. Chr. zum Tabakrauchen verwendet wurde. Sie stammt vom Amazonasgebiet in Südamerika und weist eine gewisse Ähnlichkeit mit den Pfeifen auf, die zur selben Zeit im Nahen Osten üblich waren. Bei jenen handelt es sich nicht um Tabakpfeifen, sondern um Pfeifen für das Rauchen von Opium und Hanf (wie sie heute noch mit arabischen Ländern in Verbindung gebracht werden). Wer meint, die europäischen Eroberer brachten die Tabakpfeife in die Neue Welt, der irrt sich. Als Entdecker Kolumbus den amerikanischen Kontinent erschloss, wurde bereits von so gut wie jedem Einwohnerstammt Pfeife geraucht, mit Ausnahme der Inuit (Eskimos). Der Tabakpfeife kam dabei eine besondere Bedeutung zu, denn so wurde u. a. zwischen verfeindeten Indianerstämmen oder zwei Streitenden die Friedenspfeife geraucht.

Anders als die heutige Tabakpfeife wiesen Tabakspfeifen von damals meist eine beachtliche Länge auf. Sie wurden sowohl aus Horn und aus Holz aus auch aus anderen Materialien wie Keramik oder Catlinitstein gefertigt. Die Entdecker brachten ihr neues, faszinierendes Wissen um Tabak und Pfeife zurück nach Europa, sodass ab dem 16. Jahrhundert in England und im Rest der Alten Welt das Pfeife rauchen Einzug hielt. Schon lange vorher gab es auch bei den europäischen Völkern Pfeifen, doch der Tabak war ihnen vor der Kolonialisierung der süd- und mittelamerikanischen Staaten nicht bekannt. Die Tabakpfeife, wie wir sie heute kennen und schätzen, hat man also quasi den spanischen und britischen Kolonialherren zu verdanken.

Im Laufe der Geschichte wurde die Tabakpfeife immer kürzer und kleiner, damit sie leichter zu handhaben war und man sie ohne großen Umstand in der Öffentlichkeit rauchen sowie überall hin mitnehmen konnte. Zur Kombination aus kürzerem Holm und größerem Kopf gesellte sich das gebogene Mundstück der Tabakpfeife, das bis heute seine Form so gut wie gar nicht verändert hat. Einen Kontrast dazu stellte die längliche Tonpfeife aus den Niederlanden dar. Traf man übrigens in einem Kunstwerk auf eine Abbildung der Tabakpfeife, so war sie ein Symbol mit moralisierendem Beiklang. Man assoziierte die Tabakspfeife lange mit Eitelkeit, Reichtum und Unmäßigkeit, wie auch die Zigarre als Luxusgut für die Elite und die Machthaber galt.

 

Die Tabakpfeife und ihre Teile

Die drei wichtigsten Komponenten der Tabakpfeife sind der Holm, das sich an einem Ende davon befindliche Mundstück und die Kammer im Pfeifenkopf, die zur Verbrennung von Tabak dient. Für das Mundstück der Tabakpfeife kommt gegenwärtig synthetischer Kunststoff wie Acryl zum Einsatz, der hitzebeständig ist. In der Vergangenheit bestand das Pfeifenmundstück hingegen aus Kautschuk bzw. Ebonit. Mundstücke aus Naturkautschuk mögen zwar weicher im Biss sein, doch die ständige Oxidation bei der Tabakverbrennung führt langfristig zu einem unangenehmen Geschmack und einer grünlichen Verfärbung. Regelmäßiges Reinigen und Polieren ist bei der – heutzutage selteneren – Tabakpfeife mit Ebonitmundstück unerlässlich. Die Tabakpfeife mit Kunststoffmundstück ist etwas pflegeleichter. Man befestigt das Mundstück am Rest der Tabakspfeife, indem man den schmalen Zapfen in den Holm steckt. Dieser mag mitunter aus Teflon sein, wohingegen der Pfeifenholm aus einem Stück Holz wie Bruyère gearbeitet wird. Ein Filter aus Aktivkohle steckt zwischen dem Holm und dem Pfeifenkopf. Alternativ sind filterlose Tabakpfeifen erhältlich.

Und wie raucht man eine Tabakpfeife? Man befüllt den Pfeifenkopf bzw. die darin enthaltene Tabakkammer mit Pfeifentabak und zündet den Tabak an. Es entwickelt sich in der Glutstelle Tabakrauch, der durch Ziehen am Mundstück / Einatmen durch den Holm gezogen wird. Er wandert dabei durch den restlichen Pfeifentabak und eventuell durch den Filter. Am häufigsten begegnet man Tabakpfeifen, deren Mundstück sich der Raucher zwischen die Zähne klemmt (Normalbiss). Manche Pfeifen für Tabak sind so gearbeitet, dass man sich das Mundstück auch zwischen die Lippen klemmen kann (Lippenbissmundstück). Während die Tabakpfeife mit Normalbiss dank der Mundstückform den Rauch auf die Zunge lenkt, die temperatur- und geschmacksempfindlich ist, wird der Tabakrauch beim anderen Pfeifenmodell in Richtung des weniger sensiblen Gaumens gelenkt.

 

Online Pfeifen kaufen

Allgemein kann man sowohl handgefertigte Tabakpfeifen als auch maschinell gefertigte Tabakspfeifen kaufen. Tabakpfeifen aus der kunstvollen Handarbeit sind in der Regel teurer. Handgemachte Pfeifen von renommierten Herstellern bzw. Marken wie Dunhill, Vauen und Stanwell sind kostspieliger, ihren Preis aber Wert. Wir empfehlen zudem Tabakpfeifen von Jean Claude, Passatore, Toma Salvatore und La Pipa Italia. Hohe Qualität trifft bei einer solchen Tabakpfeife auf Benutzerfreundlichkeit und allerlei Accessoires. Eine glatte Oberfläche ist bei der Tabakpfeife genauso möglich wie eine sandgestrahlte, verzierte Oberfläche. Pfeifen mit einer deutlichen Holzmaserung sind extra edel, wohingegen preiswerte Tabakpfeifen häufig lackiert und dunkel sind. Es stehen insgesamt rund 20 bis 50 Pfeifenformen zur Auswahl – und damit meint man nur die Klassiker, denn davon abgesehen gibt es Freehand-Pfeifen mit nicht vorgeplanter oder fest bestimmter Form zu entdecken. Gängige Modelle sind die gerade Billiard-Pfeife – für das entspannte, aufmerksame Rauchen unter Zuhilfenahme der Hände – und die Bent-Pfeife mit gebogenem Mundstück und geknicktem Holm. Diese elegante Tabakpfeife wird als ästhetischer angesehen und ist einfacher zu rauchen. Der Pfeifenraucher verlässt sich z. B. beim Lesen oder unterwegs (Lesepfeife, Wanderpfeife) auf solch eine Ausführung.

 

Pfeife, Tabak und Zubehör

Natürlich kommt es nicht nur auf die Tabakpfeife, sondern auch auf den Pfeifentabak an. Pfeife und Tabak ermöglichen zusammen immer wieder neue Kombinationen, sodass es beim Rauchen niemals langweilig wird. Zu den Pfeifen passend gönnen sich viele ein schickes Pfeifenfeuerzeug. Hochwertige Pfeifenfeuerzeuge gibt es z. B. von Colibri, Passatore und Sky. Daneben bestellen die geschätzten 300.000 regelmäßigen Pfeifenraucher in Deutschland gern Pfeifenzubehör wie Pfeifen-Filter, Pfeifentaschen und Tabaktaschen, Pfeifenreiniger und Pfeifenbesteck sowie Pfeifenständer und natürlich Pfeifenstopfer. Natürlich darf bei der Pfeife der Tabak nicht fehlen. Pfeifentabak ist in zahlreichen Sorten mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Aromen zu haben. Im Hinblick auf Tabak gibt es natürlich noch andere Optionen, denn statt Pfeifentabak kann man Kautabak oder Schnupftabak kaufen. Wer mag, der entscheidet sich stattdessen für Zigaretten oder Zigarren für den Genuss von Tabak in all seinen vielen Facetten.




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