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Pfeifen

Pfeife - der Usrprung des Tabakgenusses

 
Lange Zeit war die Pfeife die übliche und einzige verbreitete Art und Weise, Tabak zu genießen. Die ersten Funde in Süd- und Nordamerika sind über 3.000 Jahre alt und die Friedenspfeife der Indianer ist bis heute legendär. Ein wichtiger Promotor des Tabaks, speziell der Pfeife, war der Entdecker, Seemann und Pirat der Königin Sir Walter Raleigh, der bis 1618 lebte. Ihm hat die englische Krone die nordamerikanische Kolonie Virginia zu verdanken, die er seiner Virgin Queen Elizabeth widmete. Seine Begeisterung ging sogar soweit, dass er vor seiner Hinrichtung durch ihren Nachfolger auf dem Schafott Pfeife rauchte.
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Die Pfeife im Wandel der Zeit

 
Der 30jährige Krieg trug sehr viel zur Verbreitung des Tabakgenusses bei, denn die marodierenden Soldaten durchquerten während des langen Krieges weite Teile Europas. Neben der Pfeife wurden auch Kau- und Schnupftabak zunehmend populärer. Die ersten Pfeifen waren aus Ton gefertigt, weshalb man die damaligen Pfeifenmacher auch Pfeifenbäcker nannte. Der Vorteil der Tonpfeife ist bis heute ihre Geschmacksneutralität und ihr geringer Preis, so dass man problemlos viele neue Tabake ausprobieren kann. Das weiß der Pfeifensammler zu schätzen, der seine geliebten Pfeifen in aller Regel auf 1 Tabak eingestellt hat und dann nur ungern einen neuen Tabak mit einer der Lieblingspfeifen probiert. Als die englischen „Pfeifenbäcker“ auswanderten, weil die Regierung – schon damals –etwas gegen Raucher hatte, siedelten sie sich im niederländischen Gouda an, von wo aus die Tonpfeife ihren Siegeszug in Europa antrat.
Nach dem Ton folgten Pfeifen aus dem Hartholz der Akazie, des Buchsbaums oder der Haselnuss. Sie waren haltbarer als die zerbrechliche Tonpfeife. Hiermit wurde auch die ästhetische Anmutung der Pfeife wichtiger, und als man auf den Gedanken kam, die Wurzelknollen zu verwenden, kamen noch schönere Maserungen bei dem Pfeifenkopf zum Vorschein. Hinzu traten auch die Materialien Meerschaum und Porzellan, die allerdings ihre Farbe durch das Rauchen verändern. 
Um 1820 kam das Bruyère-Holz (Baumheide, Erica Arborea) auf und erwies sich als ideales Pfeifenholz: Kein anderes Holz ist derartig hitzeunempfindlich, gibt so wenig Eigengeschmack ab und nimmt so wenig Aromen des Tabaks auf. Und nur wenige andere Hölzer zeigen eine derartig schöne Maserung. Geerntet wird das Bruyère-Holz in den Ländern rund um das Mittelmeer. Die geernteten Wurzelknollen der Pflanze, die 20-30 Jahre alt sein muss, haben je nach Alter Größen zwischen einem Medizinball und einem Handball. Nach der Ernte kommen die vorher gekochten und bereits zugeschnittenen Kanteln zu den Pfeifenmachern und werden dort meistens maschinell mit Kopierfräsen oder aber freehand von Pfeifenkünstlern bearbeitet.
 

Viele verscheidene Pfeifenformen

 
Bei den Oberflächen unterscheidet man glatt, rustiziert und sandgestrahlt. Bei der glatten Oberfläche steht die Maserung für den Pfeifenfreund im Vordergrund. Bei der Sandstrahlung werden nur die weichen Bestandteile der Maserung entfernt, die Rustizierung hinterlässt, wie der Name schon vermuten lässt, eine aufgeraute Oberfläche. 
Pfeifenformen gibt es wie Sand am Meer. Gerade diese Vielfalt macht die Faszination einer Pfeife aus und natürlich die ewige Suche des Pfeifensammlers nach der perfekten Maserung. Ein paar Worte noch zur Filterpfeife. Sie ist in Deutschland fast ausschließlich erhältlich. Filterlose Pfeifen sind schlanker im Holm, bei stark aromatisierten Pfeifentabaken empfiehlt sich eine Filterpfeife, damit der Filter aus zumeist Aktivkohle oder selten Papier, die Kondensaten auffangen kann.
 





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